In der Würde des Menschen sah er die tiefe Gemeinsamkeit, die für ihn über allen ethnischen, sozialen oder religiösen Unterschieden stand. Daraus ergaben sich für ihn die absolute Achtung der Denk-, Gewissens-, und Religionsfreiheit, Toleranz gegenüber jedem Andersdenkenden, vor allem auch gegenüber Kindern. Für die Erziehung bedeutete das für ihn den Verzicht auf Gewalt, auf Drohung und Nötigung in jeder Form.
Von seinen Zeitgenossen wurde er charakterisiert als ein äußerst konzilianter Mann, als höflich und freundlich, entgegenkommend und friedliebend. Sein sehr umfangreicher Briefwechsel belegt, dass er mit allen führenden Köpfen seiner Zeit in regem Austausch stand und dass ganz viele Menschen, die ihm einmal begegnet waren - fasziniert von seiner Persönlichkeit - mit ihm in Kontakt bleiben wollten.
Die gesammelten Schriften umfassen insgesamt 41 Bände.